WAS STECKT HINTER DEM BEGRIFF WEIDEMILCH?

Saftige Marschwiesen und frische Nordseeluft – das sind perfekte Bedingungen für unsere Weidemilch.

Die Kühe grasen an mind. 120 Tagen im Jahr für jeweils mind. 6 Stunden auf den weiten Weideflächen nahe der schleswig-holsteinischen Nordseeküste und der Nordseeinsel Pellworm.

Die Einhaltung der Weidezeit wird dabei dokumentiert und kontrolliert.

pellworm osterhusumer meierei

Die 120 Tage Weidezeit erfolgen meist in den Monaten April bis Oktober, je nach Witterung geht die Weidezeit jedoch weit über die 120 Tage hinaus. Die klimatischen Voraussetzungen in Schleswig-Holstein lassen in den Wintermonaten einen Weidegang der Milchkühe häufig nicht zu – die Kühe fühlen sich in einem wettergeschützten Stall viel wohler.

Ginge Ihnen das nicht auch so?

Ein weiterer Vorteil: Die meist durchnässten Weiden werden so ebenfalls für die nächste Weidesaison geschont und sind wieder frisch und saftig, wenn die Milchkühe im April wieder auf die Weide getrieben werden.

Eine unabhängige Kontrolle der Bauernhöfe sowie die Verwendung von Futtermitteln ohne Gentechnik sind selbstverständlich (siehe: Was steckt hinter dem Begriff Ohne Gentechnik?).

Wir unterstützen mit unserer Weidemilch die heimische Landwirtschaft und fördern somit die traditionelle Haltungsform Weidehaltung aus Schleswig-Holstein – darauf sind wir sehr stolz. Der Enge Kontakt zu unseren Landwirten, nicht zuletzt durch die Strukturen der Genossenschaft, machen uns deutlich, dass wir mit der Weidemilch ein tolles Produkt produzieren.

 

WAS STECKT HINTER DEM BEGRIFF OHNE GENTECHNIK?ohne gentechnik

Die Landwirte unserer Genossenschaft verzichten bei der Fütterung ihrer Milchkühe auf Futtermittel, die gentechnisch verändert wurden. Doch was verbirgt sich eigentlich dahinter? Durch verschiedene Verfahren können Organismen wie bspw. Pflanzen genetisch verändert werden – diese werden als genetisch veränderte Organismen (kurz GVO) bezeichnet. Diese Verfahren werden in der Gesellschaft kontrovers diskutiert.

Bereits im Jahr 2009 gab es im Rahmen des „unsere Heimat“ Programms die ersten Landwirte in unserer Genossenschaft, die bewusst auf den Einsatz von GVO-haltigen Futtermitteln verzichteten. Im Jahr 2016/2017 haben all unsere Landwirte ihre Futtermittel auf „Ohne Gentechnik“ umgestellt, sodass nun 100 % unserer Landwirte auf den Einsatz von GVO-haltigen Futtermitteln verzichten.

Das Futtermittel, das am häufigsten genetisch verändert verfüttert wird, ist die Sojabohne, da sie ein sehr guter Eiweißträger in der Fütterung ist. Unsere Landwirte verzichten entweder ganz auf Sojabohnen und ersetzen diese durch heimische Pflanzen wie Raps, oder verwenden Soja, das nicht genetisch verändert wurde.

Die Einhaltung dieser Vorgaben wird im Rahmen des VOLG-Standards kontrolliert – VLOG steht für Verband für Lebensmittel Ohne Gentechnik. Die Landwirtschaftlichen Betriebe werden dabei in regelmäßigen Abständen von unabhängigen Auditoren überprüft.

STELLT DIE OSTERHUSUMER MEIEREI WITZWORT eG
AUCH BIOPRODUKTE HER?

Für verschiedene Handelsmarken wird in unserer Meierei auch Biomilch verarbeitet. Aus diesem Grund sind auch Bio-Landwirte Mitglieder unserer Genossenschaft. Diese Landwirte und unsere Meierei sind nach der EG-Öko-Basisverordnung (EG) Nr. 834/2007 vom 28. Juni 2007 zertifiziert. Bioprodukte sind mit dem europäischen Bio-Siegel gekennzeichnet und sind daher leicht zu erkennen.

Zudem kann auch das deutsche Bio-Siegel zusätzlich zum EU-Bio-Siegel auf der Verpackung aufgedruckt werden. Dadurch, dass in der EG-Öko-Basisverordnung (EG) Nr. 834/2007 vom 28. Juni 2007 der Verzicht auf GVO (siehe: Was steckt hinter dem Begriff Ohne Gentechnik?) vorgeschrieben ist, ist Biomilch natürlich auch Ohne Gentechnik.